Spenden Sie zugunsten der Heimito von Doderer-Gesellschaft

Dezember 10th, 2009

“Über Geld”, so soll der US-Milliardär John Paul Getty einmal gesagt haben, “spricht man nicht, man hat es.” Was aber, wenn, um hier die Rede von Doderers Amtsrat Zihal abzuwandeln, aufgrund moderater Mitgliedsbeiträge zur Doderer-Gesellschaft “naturgemäß (k)ein erheblicher Übergenuß” eintritt?
Daher unsere Bitte:
Spenden Sie zugunsten der Heimito von Doderer-Gesellschaft.

Jede Spende von Ihnen, sei sie nun groß oder klein bemessen, hilft der Doderer-Gesellschaft. Zugleich kann Ihnen eine Spende aber auch eine Gegengabe einbringen, sofern Sie sehr bald oder besonders großzügig spenden oder einfach nur ein wenig Glück haben.
Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie bitte den Spendenaufruf von Wiltrud Weber und schauen Sie in das Faltblatt zu David Ramirers Grafikmappe “Acht Blätter mit Illustrationen zu ‘Er las nur dieses eine Buch’”.

Die Spendenaktion beginnt am 10. Dezember 2009. Ihren Verlauf können Sie im ersten Kommentar zu diesem Posting verfolgen.

Überweisen Sie (innerhalb von Deutschland) Ihre Spende auf das Konto der Heimito von Doderer-Gesellschaft:
Konto-Nr. 2818027 bei der BB Bank (BLZ 66090800).
Bei Überweisung von außerhalb Deutschlands verwenden Sie bitte:
IBAN: DE95660908000002818027 und BIC: GENODE61BBB.

Allen Spenderinnen und Spendern schon an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank!
Für den Vorstand der Heimito von Doderer-Gesellschaft.
Dr. Gerald Sommer (Vorsitzender)
Univ.-Prof. Dr. Matthias Meyer (Schatzmeister)

“Doderer hat alles schon gewusst” von E. Washietl

Dezember 10th, 2009

“Wirtschaftskrise, Spekulationsskandale und Bestechung von Abgeordneten und Medien durch Geheimdienste – wohin kann man sich noch retten? In die Literatur!
Ab und zu blättert man in einem liebgewordenen Buch, etwa den “Dämonen” Heimito von Doderers. Das ist jener großartige Schriftsteller, dessen Werke auf den heutigen Angebotslisten der Buchhandlungen erst ziemlich weit hinten kommen …” Weiterlesen

Die Red.

Ein Gang durch London auf Doderers Spuren

November 23rd, 2009

Ein Gang durch London auf Doderers Spuren im Mai 2009.
Robert Walter (Photos), Gerald Sommer (Photo- und Textauswahl), David Ramirer (Layout).

Photos in Orginalgröße finden Sie hier

Die Red.

Franz Blauensteiners “Hotel und Terrassen-Cafe” in Gars-Thunau

November 10th, 2009

Heimitistinnen und Heimitisten wird es vermutlich interessieren, wie das “Hotel und Terrassen-Cafe Blauensteiner” ausschaut, in dem Doderer im August 1956 gemeinsam mit seiner Frau eine Woche lang geurlaubt hat. - Doderer wäre gerne schon früher nach Gars gefahren, allerdings war früher kein Zimmer frei.

Das Hotel liegt wie von Doderer beschrieben unter der berühmten Babenbergerruine in Gars-Thunau: “… wohne unterhalb einer Burgruine, zwischen deren Mauern sich die Stille bis zu leisem Ohrengesumm verdichtet …”.

Blauensteiners Garser Hotel war - so wenig ich bislang weiss - wegen des im Waldviertel herrschenden rauhen Klimas nur in den Monaten ohne R (= Mai - August) zu betreiben. Es wurde Anfang der 1970er Jahre modernisiert, aber der Betrieb meines Wissens Mitte der 1970er Jahre wieder aufgegeben.

Ein paar Häuser neben Franz Blauensteiners Hotel betreiben übrigens die (Kindes)Kinder seiner Geschwister immer noch einen großen Steinmetzbetrieb (Ing. Josef Blauensteiner, Steinmetzmeisterbetrieb
Villengasse 102, A-3571 Gars/Kamp, http://www.bm-granite.com/kontakt_de.html)

Mehr über Doderes Gars-Aufenthalt gibt’s, so bald ich meinen Artikel über die wenigen literarischen Garser Spürchen beendet habe. Vorerst sei nur so viel verraten, dass (von Doderers Aufenthalt abgesehen) im Juli 1912 Friderike Winternitz von Gars aus per Brief so erfolgreich mit Stefan Zweig angebandelt hat, dass sie seine Geliebte und spätere Frau wurde und der automotorisierte Karl Kraus ausgerechnet an jenem 28. Juni 1914, an dem der österreichische Thronfolger in Sarajewo erschossen wurde (was den Habsburgern als Vorwand für den “Ersten Weltkrieg” diente) in Sachen “Erste Hilfe” mehrmals zwischen Gars und Horn pendelte, weshalb er erst gegen Mitternacht bei der Rückkehr nach Wien in der “Nußdorferstraße” durch “Extraausgaben” jene Nachricht empfangen hat, deren Folgen er unter anderem in den “Letzten Tagen der Menschheit” dokumentiert hat (Übrigens bedauere ich, daß sich die Habsburger nach Ende des “Ersten Weltkrieges”, den sie leichtfertig begonnen haben, nicht vor einem “Internationalen Gerichtshof” verantworten mussten. Mit seinem Werk hätte Karl Kraus ja dafür ja schon die Anklage skizziert gehabt. Aber das ist eine andere Geschichte).

Einen schönen Abend wünscht aus Wien,
Andreas Weigel

Wiedereröffnung der Strudlhofstiege am 14. 10. 2009 um 11 Uhr

Oktober 13th, 2009

Laut APA OTS Pressemeldung wird die Strudlhofstiege am 14. 10. 2009 um 11 Uhr offiziell im Beisein von Stadtrat Rudi Schicker und Bezirksvorsteherin Martina Malyar wiedereröffnet.
(Die Red.)