Archiv für Dezember, 2007

“Strudlhofstiege” am Schauspielhaus Wien

Sonntag, Dezember 23rd, 2007

Beginnend mit der Premiere des 1. Teils am 31. Dezember (21:00) in der Schneiderei unternimmt das Schauspielhaus Wien den Versuch, “Die Strudlhofstiege” als Fortsetzungsdrama in 12 Teilen zu inszenieren.
12 Regisseurinnen und Regisseure präsentieren nacheinander jede Woche eine neue Folge.
Die Doderer-Gesellschaft wird die Aufführungen kritisch begleiten und hier im Forum zu jeder Folge eine (oder mehrere) Schnellkritiken einstellen.
Weitere Informationen zur Dramatisierung und zu den Aufführungsterminen finden Sie hier.
Lesen Sie auch ein Interview der “Presse” mit Daniela Kranz und Helmut Peschina zu ihren jeweiligen Bearbeitungen der “Strudlhofstiege”.

ORF-Ursendung “Die Strudlhofstiege” 24.-26.12.

Sonntag, Dezember 23rd, 2007

Am 24., 25. und 26. Dezember 2007, jeweils von 14:00 bis 15:30, wird von Ö1 die ORF-Ursendung von Helmut Peschinas dreiteiliger Hörspielbearbeitung von Heimito von Doderers Roman “Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre” ausgestrahlt. Regie führte Robert Matejka, Sprecher sind Peter Matic, Peter Simonischek, Joseph Lorenz, Stefano Bernadin, Michou Friesz, Evamaria Salcher, Leslie Malton, Boris Eder, Brigitte Karner, Felix von Manteuffel u.v.a.m.
Mehr hier. Ein Interview mit Helmut Peschina gibt es hier.

ein blick auf der mitte der stiege

Mittwoch, Dezember 19th, 2007

anlässlich der derzeitigen regen aktivitäten rund um die strudlhofstiege präsentiere ich auch hier meine fotocollage (panographie) vom august dieses jahres.

ein blick auf der mitte der stiege

david ramirer

Ankündigung: “Die Strudlhofstiege” im RadioKulturhaus Wien

Mittwoch, Dezember 12th, 2007

Das RadioKulturhaus Wien lädt am Montag, den 17. Dezember 2007, 20:00 Uhr zu einer Gesprächsrunde im Vorfeld der ORF-Ursendung der dreiteiligen Hörspielbearbeitung von Heimito von Doderers Roman “Die Strudlhofstiege”.
Gäste von Edith-Ulla Gasser sind der Hörspielautor, Helmut Peschina, der Regisseur, Robert Matejka, und der Ehrenvorsitzende der Heimito von Doderer-Gesellschaft, Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht vorgesehen (Zählkarten erhalten Sie ab 19:00 Uhr im Foyer des Großen Sendesaals). Mehr >>

Christopher Dietz, Webmaster

Weihnachtsaktion: Bildband “Preinblicke” zum Sonderpreis für Mitglieder!

Dienstag, Dezember 4th, 2007

Liebe Mitglieder der Heimito von Doderer-Gesellschaft!

Die Österreichische Verlagsgesellschaft bietet Ihnen bei Bestellung bis zum 31.12.2007 den 2006 erschienenen Bildband “Heimito von Doderers Preinblicke” zum Sonderpreis von € 23,- (statt € 27,80; Preis bezieht sich auf die 2., im Unterschied zur 1. gebundenen Auflage) zzgl. Versandkosten an.
Bestellungen an verlag[at]verlagsgesellschaft[dot]at* oder telefonisch unter 0043 (1) 53161-364.
* Bitte ersetzen Sie in Ihrem E-Mail-Programm “[at]” durch “@” und “[dot]” durch “.”!
Das Buch ist zum Sonderpreis auch in der Buchhandlung MANZ am Kohlmarkt 16, 1010 Wien erhältlich.

Die Presse schrieb über das Buch:

Der “liebevoll gestaltete Band [bietet] beides: Einblicke in die alpinen ‘Quellgründe’ Doderers und in die komplexe Persönlichkeit eines großen Schriftstellers.”
(Süddeutsche Zeitung, 26. März 2007)

Der Band vereint zwanglos Doderer-Texte, Prosa wie Tagebücher, mit alten und neuen Fotografien. Bemerkenswert ist für den Leser wie den Besucher Preins, wie wenig sich in 103 Jahren an Haus, Umgebung und Dorf geändert hat; an Wald und Wiesen ohnehin. Die Aura der Jugend des Dichters ist sogar für den, der seine Texte nur teilweise kennt, zu greifen und damit das, was diesen geprägt hat. Es ist dies nicht biographisch wichtig, sondern läßt das Werk klarer werden. Es schafft den “vertrauten Boden” für den Leser.
Zu den schönen Fotografien von Michael Girardi kommen behutsame Kommentare Claudia Girardis, die den Widerspruch zwischen Sehnsucht hier, traumatischen Erinnerungen dort, verständlich machen. Aber im Mittelpunkt stehen die Fotografien, geradezu magisch anziehend, ob in vergilbter Sepia oder in frischen Farben. Die Pathetik, welche alte Aufnahmen ausströmen können, wirkt hier nur als vertrauter Blick, dieser wird in Farbe bestätigt. Es scheint kaum möglich, diesen schmalen Band ohne Sehnsucht durchzuschauen.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dez. 2006)